Kategorie-Archiv: Wissenschaftskommunikation

Wie Hollywood, aber ernst

Als ich nach überstandenem Geologiestudium als freier Journalist anfing, hatte ich gelegentlich versucht, Artikel über Tsunamis an Redaktionen zu verkaufen. Das Thema wurde meist lächelnd abgelehnt, Redakteure hielten es eher für Drama als für Wissenschaft. Bis zum zweiten Weihnachtstag 2004.
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Erläuterungen zu meiner Kritik an den Aussagen von Experten und Medien zum Starkregen

Vergangene Woche kritisierte ich in einem Artikel Experten und Medien, die behauptet hatten, der Klimawandel würde in Deutschland bereits für mehr Starkregen sorgen.

Meine Kritik war simpel: Wetterdaten zeigen keine Zunahme von Tagen mit Starkregen in Deutschland – Experten, die diese Daten verschweigen oder das Gegenteil behaupten, führen Bürger in die Irre, verspielen Vertrauen in die Wissenschaft, machen Wissenschaft obsolet.

Ich zitierte Medien, in denen sich Meteorologen und Wissenschaftler irreführend geäußert hatten, denn ich halte die kritische Analyse für die wichtigste Aufgabe von Medien, um Meinungsbildung und Korrekturen zu ermöglichen. Auf Facebook und Twitter und per Leserpost gab es auf meinem Artikel manch kritische Frage, und da ich jetzt diesen Blog habe, kann ich ja gut auf die Einwände antworten:
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Herzlichen Dank für Ihren kritischen Leserbrief, in dem Sie auf die sprachliche Unschärfe für einen wissenschaftlichen Sachverhalt in meinem Artikel aufmerksam machen…

Kürzlich erhielt ich einen kritischen Leserbrief, weil ich in diesem Artikel schrieb, Gestein im Erdmantel bewege sich zähflüssig, obwohl es sich genau genommen plastisch verhält. Habe mich nach einiger Zeit nun entschieden, meine ausführliche Antwort hier in den Blog zu stellen, weil sie doch einige grundlegende Erläuterungen zu wissenschaftsjournalistischen Texten enthält.
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Videointerview zur Starkregen-Katastrophe

videointerview unwetter

In Süddeutschland wurden Siedlungen nach Sturzregen überschwemmt, Menschen starben, die Schäden waren immens. Meine Kollegen aus der Videoredaktion haben mir einige interessante Fragen zur Katastrophe gestellt: Hier ein paar Worte zur Unwetterwarnung in Deutschland.

Und hier mein Artikel vom 2. Juni

Schlechtes Medien-Klima

Das Thema Klimawandel wird leidenschaftlich diskutiert. Wer als Wissenschaftsjournalist darüber berichtet, wird genau beäugt. Erstaunlicherweise sind Forscher in der Regel mit den Medienberichten zufrieden. Warum nur? Weiterlesen

„Andere Journalisten stellen sich nicht so an“

Die Sprecherin von Markus Söder hat beim Bayerischen Rundfunk angerufen, weil ein Beitrag über ihren Chef missfiel. Auch bei SPIEGEL ONLINE versuchte Ulrike Strauß 2011, Einfluss auf die redaktionelle Arbeit zu nehmen. Statt Anfragen über Atomendlager zu beantworten, beschwerte sie sich bei mir über meine Recherche.
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The Climategate Chronicle – How the Science of Global Warming Was Compromised

To what extent is climate change actually occuring? Late last year, climate researchers were accused of exaggerating study results. SPIEGEL ONLINE has since analyzed the hacked „Climategate“ e-mails and provided insights into one of the most unprecedented spats in recent scientific history. My story from April 2010.
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Klimawandel: Wie Journalisten Forschungsergebnisse filtern

Wie gefährlich ist der Klimawandel? Die meisten Menschen sind auf Massenmedien angewiesen, um der Debatte folgen zu können. Eine Umfrage der Kommunikationsforscher Michael Brüggemann und Sven Engesser enthüllt, wie Journalisten die Ergebnisse der Wissenschaft filtern. Weiterlesen

„Laaaaangweiligstes Thema der Menschheit“

Das Interesse am Klima lässt nach. „Für das Versagen bei der Kommunikation des Themas gibt es keine Entschuldigung“, sagt der zum Filmemacher gewandelte Biologe Randy Olson im Interview. Umwelt-Geschichten seien so langweilig, dass sie selbst Roboter in den Selbstmord trieben. Die „Marke“ sei ruiniert. Ein Interview über gescheiterte Klima-PR.
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Wissenschaft – dafür sind Sie zu blöd

Komplizierte Begriffe, verworrene Geschichten – Medienberichte über Wissenschaft wirken oft leblos. Gutachter haben das schwierige Verhältnis von Forschung und Öffentlichkeit untersucht. Ihr Fazit: Langeweile muss sein. Wie bitte?
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