Kategorie-Archiv: Wissenschaftskommunikation

Schlechtes Medien-Klima

Das Thema Klimawandel wird leidenschaftlich diskutiert. Wer als Wissenschaftsjournalist darüber berichtet, wird genau beäugt. Erstaunlicherweise sind Forscher in der Regel mit den Medienberichten zufrieden. Warum nur? Weiterlesen

„Andere Journalisten stellen sich nicht so an“

Die Sprecherin von Markus Söder hat beim Bayerischen Rundfunk angerufen, weil ein Beitrag über ihren Chef missfiel. Auch bei SPIEGEL ONLINE versuchte Ulrike Strauß 2011, Einfluss auf die redaktionelle Arbeit zu nehmen. Statt Anfragen über Atomendlager zu beantworten, beschwerte sie sich bei mir über meine Recherche.
Weiterlesen

The Climategate Chronicle – How the Science of Global Warming Was Compromised

To what extent is climate change actually occuring? Late last year, climate researchers were accused of exaggerating study results. SPIEGEL ONLINE has since analyzed the hacked „Climategate“ e-mails and provided insights into one of the most unprecedented spats in recent scientific history. My story from April 2010.
Weiterlesen

Klimawandel: Wie Journalisten Forschungsergebnisse filtern

Wie gefährlich ist der Klimawandel? Die meisten Menschen sind auf Massenmedien angewiesen, um der Debatte folgen zu können. Eine Umfrage der Kommunikationsforscher Michael Brüggemann und Sven Engesser enthüllt, wie Journalisten die Ergebnisse der Wissenschaft filtern. Weiterlesen

„Laaaaangweiligstes Thema der Menschheit“

Das Interesse am Klima lässt nach. „Für das Versagen bei der Kommunikation des Themas gibt es keine Entschuldigung“, sagt der zum Filmemacher gewandelte Biologe Randy Olson im Interview. Umwelt-Geschichten seien so langweilig, dass sie selbst Roboter in den Selbstmord trieben. Die „Marke“ sei ruiniert. Ein Interview über gescheiterte Klima-PR.
Weiterlesen

Wissenschaft – dafür sind Sie zu blöd

Komplizierte Begriffe, verworrene Geschichten – Medienberichte über Wissenschaft wirken oft leblos. Gutachter haben das schwierige Verhältnis von Forschung und Öffentlichkeit untersucht. Ihr Fazit: Langeweile muss sein. Wie bitte?
Weiterlesen

Medien anzugreifen, bringt gute Quoten

Meinungen, Erlebnisse, Eindrücke: Blogs probieren neue Formen der Wissenschaftsberichte. Profi-Blogger und Astronom Florian Freistetter verrät im Interview, was ihn vom Journalisten unterscheidet – und warum er über Ufos schreibt.
Weiterlesen

Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?

SPIEGEL ONLINE, 7. März 2015

Eine alarmierende Studie hat weltweit für Aufregung gesorgt. Die Autoren behaupten, der Klimawandel habe Dürre und Bürgerkrieg in Syrien mitverursacht. Doch die These ist kaum zu halten. Weiterlesen

Nach zwei Tagen Regen folgt Montag:

Sehen und Staunen statt Gaffen und Gähnen

Vorwort zu meinem Buch „Nach zwei Tagen Regen folgt Montag“

Jeder kennt das andächtige Staunen von Touristen vor hohen Wasserfällen, Schluchten oder anderen Natursensationen. Oft fehlen ihnen die Worte, die Sehenswürdigkeiten zu deuten. Geoforscher könnten die Naturwunder begreifbar machen, den Touristen erläutern, was es zu sehen gibt. Doch seltsam: Wenn Wissenschaftler über die Natur reden, wird bei Zuhörern aus Sehen und Staunen oft Gaffen und Gähnen. Weiterlesen

„Eigeninteresse kann Wissenschaftler verführen“

Raus aus dem Elfenbeinturm: Wissenschaftler sehen es mittlerweile als Vorteil, in die Medien zu kommen, vor allem aus Karrieregründen. Im Interview erläutert Kommunikationsforscher Hans Peter Peters, wie Wissenschaftler Einfluss nehmen – und warum sie zuerst ihren Chef fragen. Weiterlesen