Kategorie-Archiv: Geophysik

Häufige Leserfrage

Liebe Leser,

Sie hatten die gleiche Frage zu meinem Artikel über die sich verlangsamende Erddrehung.

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Herzlichen Dank für Ihren kritischen Leserbrief, in dem Sie auf die sprachliche Unschärfe für einen wissenschaftlichen Sachverhalt in meinem Artikel aufmerksam machen…

Kürzlich erhielt ich einen kritischen Leserbrief, weil ich in diesem Artikel schrieb, Gestein im Erdmantel bewege sich zähflüssig, obwohl es sich genau genommen plastisch verhält. Habe mich nach einiger Zeit nun entschieden, meine ausführliche Antwort hier in den Blog zu stellen, weil sie doch einige grundlegende Erläuterungen zu wissenschaftsjournalistischen Texten enthält.
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Wie groß war der Unterschied der Nepal-Beben?

In meinem Artikel Katastrophe in Nepal: Furcht vor dem Erdbebensturm vom 12.5.15 habe ich geschrieben, das erneute Starkbeben (Magnitude 7,3) in Nepal hatte nur knapp ein Fünftel der Energie wie das Starkbeben in Nepal Ende April ( Magnitude 7,8). Einige Leser zweifelten die Zahl an, sie meinten, das Beben im April sei nur dreimal so stark gewesen. Hier können Sie meine Rechnung nachlesen. Weiterlesen

Katastrophe von Vajont: Warum der Berg in den Stausee stürzte

2000 Menschen starben, als 1963 in Norditalien der Monte Toc in einen Stausee stürzte. Der hätte nie angelegt werden dürfen: Anträge wurden gefälscht, Warnungen von Geologen unter Verschluss gehalten. Dann begann der Berg zu rutschen.
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Das Geheimnis der Blitz-Beben

18.7.2014 – SPIEGEL ONLINE

Der Boden riss mit einer Geschwindigkeit von fast von fast 30.000 km/h – ein Rekord. Noch dazu rumste es in einer Tiefe, wo es eigentlich keine Erdstöße geben dürfte: Ein Beben im Pazifik erlaubt erstaunliche Einblicke in den Untergrund.

Niemand hatte bemerkt, welche Natursensation sich tief unter dem Westpazifik abspielte am 24. Mai 2013, nachts um kurz vor drei Ortszeit. Selbst Wissenschaftler schauten nur beiläufig auf ihre Messgeräte, die ein paar Erdbeben kurz hintereinander unter dem Ochotskischen Meer vor Kamtschatka registriert hatten. Eines war mit 8,3 extrem stark – und ein anderes mit 6,7 sollte sich als vollkommen erstaunlich erweisen. Weiterlesen

Erdplatten-Friedhof in 2900 Kilometer Tiefe

27.05 2014 – SPIEGEL ONLINE

Tief im Erdinneren, an der Grenze zum Kern unseres Planeten, sammelt sich offenbar alter Meeresboden. Gesteinsanalysen zeigen, dass der tiefe Untergrund vollkommen anders aussieht als vermutet.

Ein Stein würde durch ein Loch in der Erde knapp 20 Minuten fallen, bis er an der Grenze zum Erdkern aufschlüge. Dort, in 2900 Kilometer Tiefe, etwa auf halbem Weg zum Mittelpunkt des Planeten, haben Forscher eine abwechslungsreiche Landschaft entdeckt: Spukhafte Schlieren driften wie Wolken über Hügel und Berge in einem Gesteinsbrei, der heiß ist wie die Sonne. Was geht vor in der Tiefe? Zwei neue Studien erlauben erstaunliche Einblicke. Weiterlesen