Erläuterungen zu meiner Kritik an den Aussagen von Experten und Medien zum Starkregen

Vergangene Woche kritisierte ich in einem Artikel Experten und Medien, die behauptet hatten, der Klimawandel würde in Deutschland bereits für mehr Starkregen sorgen.

Meine Kritik war simpel: Wetterdaten zeigen keine Zunahme von Tagen mit Starkregen in Deutschland – Experten, die diese Daten verschweigen oder das Gegenteil behaupten, führen Bürger in die Irre, verspielen Vertrauen in die Wissenschaft, machen Wissenschaft obsolet.

Ich zitierte Medien, in denen sich Meteorologen und Wissenschaftler irreführend geäußert hatten, denn ich halte die kritische Analyse für die wichtigste Aufgabe von Medien, um Meinungsbildung und Korrekturen zu ermöglichen. Auf Facebook und Twitter und per Leserpost gab es auf meinem Artikel manch kritische Frage, und da ich jetzt diesen Blog habe, kann ich ja gut auf die Einwände antworten:
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nature goescience

Meine Kolumne in „Nature Geoscience“

2011 habe ich im Fachmagazin „Nature Geoscience“ die Kolumne „In the Press“ begründet. Darin habe ich versucht, meine Auslese von Themen für SPIEGEL ONLINE zu erläutern. Nach welche Kriterien werden Texte ausgewählt? Welche Details sind interessant? Woran orientieren sich Massenmedien?
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Herzlichen Dank für Ihren kritischen Leserbrief, in dem Sie auf die sprachliche Unschärfe für einen wissenschaftlichen Sachverhalt in meinem Artikel aufmerksam machen…

Kürzlich erhielt ich einen kritischen Leserbrief, weil ich in diesem Artikel schrieb, Gestein im Erdmantel bewege sich zähflüssig, obwohl es sich genau genommen plastisch verhält. Habe mich nach einiger Zeit nun entschieden, meine ausführliche Antwort hier in den Blog zu stellen, weil sie doch einige grundlegende Erläuterungen zu wissenschaftsjournalistischen Texten enthält.
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Videointerview zur Starkregen-Katastrophe

videointerview unwetter

In Süddeutschland wurden Siedlungen nach Sturzregen überschwemmt, Menschen starben, die Schäden waren immens. Meine Kollegen aus der Videoredaktion haben mir einige interessante Fragen zur Katastrophe gestellt: Hier ein paar Worte zur Unwetterwarnung in Deutschland.

Und hier mein Artikel vom 2. Juni

Wie groß war der Unterschied der Nepal-Beben?

In meinem Artikel Katastrophe in Nepal: Furcht vor dem Erdbebensturm vom 12.5.15 habe ich geschrieben, das erneute Starkbeben (Magnitude 7,3) in Nepal hatte nur knapp ein Fünftel der Energie wie das Starkbeben in Nepal Ende April ( Magnitude 7,8). Einige Leser zweifelten die Zahl an, sie meinten, das Beben im April sei nur dreimal so stark gewesen. Hier können Sie meine Rechnung nachlesen. Weiterlesen

Hintergründe und Quellen zu meiner Kritik am Synthesis-Report des Uno-Klimarats IPCC

Erschienen am 25. Januar 2015:
Wissenschaftler haben mich nach den Quellen zu meiner Kritik am finalen Uno-Klimareport gefragt. Ich hatte kritisiert, dass der Uno-Klimarat IPCC in seinem Synthesis-Report Risiken des Klimawandels betont, aber Unsicherheiten seiner Ergebnisse verschweigt. Ein gravierendes Problem, wie ich finde.

Einige Wissenschaftler baten mich um konkrete Seitenzahlen aus dem Klimareport, aus denen die Zitate aus meinem Text stammten; ich habe sie bereits im Artikel ergänzt. Außerdem verschärfte ich meine Kritik, indem ich auch noch die – wie ich sie einschätze – mangelhafte „Zusammenfassung für Politiker“ des IPCC-Synthesereports zitierte. Hier dokumentiere ich nun alle Quellen für meinen Artikel. Weiterlesen

Video zum Ergebnis des Klimagipfels

video paris

Der Uno-Klimagipfel ist mit einer, man muss es so sagen, geradzu sensationellen Einigung zu Ende gegangen. Alle Staaten haben gemeinsam einem ehrgeizigen Klimavertrag zugestimmt.

Ob die Ziele eingehalten werden können, kann die Staatengemeinschaft freilich nicht vertraglich erzwingen. Aber allein die Einigung aller 196 Parteien nach 23 Jahren Verhandlungen ist eine immense diplomatische Leistung.

Hier ein paar Worte aus dem nächtlichen Presseraum des Verhandlungszentrums in Paris.

Zehn Gründe für das Wunder von Paris

Erdölstaaten ohne Erdöl, Schwellenländer ohne Kohle, kleine Inseln machen Weltpolitik: Es scheint schwer erklärlich, warum alle 195 Staaten dem Weltklimavertrag zugestimmt haben. Zehn Gründe, warum das Wunder wahr wurde.
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Kommt ein Professor in die Kneipe

Premiere in Deutschland: Wissenschaftler haben in Hamburger Kneipen das verdutzte Publikum mit Fachvorträgen überrascht. Für beide Seiten ein Kulturschock. Mein Bericht von „Wissen vom Fass“. Weiterlesen